Eintracht Frankfurt befindet sich in einem Negativstrudel. Trainer Dino Toppmöller gerät so langsam ins Wackeln. Über einige mögliche Nachfolger wird spekuliert.
Frankfurt – Xabi Alonso verließ vor wenigen Tagen überraschend Real Madrid, nachdem er erst im Sommer von Bayer Leverkusen nach Spanien gewechselt war. Nun spekulieren Medien über eine mögliche Rückkehr des baskischen Trainers in die deutsche Bundesliga. Die Bild berichtet von konkreten Interessensbekundungen aus Frankfurt.

Eintracht Frankfurts Sportvorstand Markus Krösche soll angeblich ein Treffen mit Alonso anstreben. Der Grund liegt auf der Hand: Trainer Dino Toppmöller gerät nach vier Spielen ohne Sieg zunehmend unter Druck. Die Adlerträger sind auf den siebten Tabellenplatz abgerutscht und verlieren den Anschluss an die internationalen Plätze.
Krisensitzung der Eintracht bislang ohne Ergebnis
Die Vereinsführung reagierte bereits mit einer Krisensitzung am gestrigen Samstag. Über die Ergebnisse dieser internen Besprechung ist bislang nichts an die Öffentlichkeit gedrungen. Fest steht jedoch, dass sich die Verantwortlichen Gedanken über die Zukunft der Trainerposition machen und verschiedene Optionen prüfen.
Bereits Ende 2024 soll es nach FT-Informationen erste Gespräche mit Edin Terzic gegeben haben. Der frühere BVB-Coach gilt als erfahrener Bundesliga-Trainer und wäre sofort einsatzbereit. Terzic verfügt über das nötige Know-how, um eine Mannschaft in schwierigen Phasen zu stabilisieren und zurück in die Erfolgsspur zu führen.
Neben Terzic nennt die Bild auch Marco Rose und Roger Schmidt als mögliche Kandidaten. Rose sammelte zuletzt Erfahrungen bei RB Leipzig, Schmidt war bei Benfica Lissabon tätig. Alle drei Trainer sind derzeit vereinslos und könnten umgehend ihre Arbeit aufnehmen, sollte sich Frankfurt für einen Trainerwechsel entscheiden.
Die kommenden Wochen werden entscheidend für Toppmöller und die Eintracht sein. Bleiben weitere positive Ergebnisse aus, könnte die Vereinsführung schnell handeln müssen. Ob Alonso dabei wirklich eine realistische Option darstellt oder nur Gegenstand von Spekulationen ist, bleibt vorerst offen. Sicher ist nur: Frankfurt braucht dringend eine Trendwende. (tb)
